Ich arbeite ein paar Tage in Ihrem Betrieb mit. Danach reden wir über KI.
Künstliche Intelligenz ist in den meisten Betrieben bisher vor allem eines: Gerede. Sie wissen, dass Sie etwas tun müssten. Was genau, sagt Ihnen niemand, der Ihr Geschäft von innen kennt.
Ich mache es umgekehrt. Erst der Betrieb, dann die Technik. Ich arbeite mit wie ein normaler Mitarbeiter, im Tagesgeschäft und nicht im Sitzungszimmer. Danach zeige ich Ihnen, wo Automatisierung sofort Stunden spart – und wo sie nichts bringt.
Das Erstgespräch kostet nichts. Alles danach schon.
Nur Schweizer Betriebe. Vor Ort, nicht per Video.
- Kein Konzeptpapier
- Kein Pilot ohne messbaren Nutzen
- Kein Jahresvertrag
Warum es so nicht funktioniert
«Wir müssen etwas mit KI machen» ist keine Strategie. Das ist ein Bauchgefühl unter Zeitdruck.
Der Nutzen von künstlicher Intelligenz wird in Präsentationen versprochen und im Betrieb selten geliefert. Das liegt fast nie an der Technik. Es liegt daran, dass die Leute, die sie verkaufen, nie gesehen haben, wie bei Ihnen eine Offerte entsteht.
Dazu kommt das Naheliegende: Sie kennen mich nicht. Warum sollten Sie einem Fremden glauben, der Ihnen erzählt, wo in Ihrem Betrieb Geld liegt? Genau deshalb fange ich nicht mit einem Angebot an, sondern mit Mitarbeit. Wer eine Woche neben Ihren Leuten gearbeitet hat, muss nicht mehr behaupten, dass er den Betrieb versteht.
Ausgangslage
Woran es tatsächlich hakt
Nicht an fehlender Technik. Die gibt es längst und sie ist bezahlbar geworden.
Die Offerte am Abend
Kalkuliert wird nach Feierabend, weil tagsüber der Betrieb läuft. Jede Anfrage kostet Stunden, die niemand verrechnet – und ausgerechnet die grössten Aufträge kommen mit den dicksten Pflichtenheften.
Software, die alles kann, ausser miteinander reden
Auftragsverwaltung, Zeiterfassung, Buchhaltung, Mailpostfach. Jedes System für sich in Ordnung. Dazwischen sitzt ein Mensch und tippt Zahlen von einem Fenster ins andere.
Abläufe, die eigentlich Notlösungen sind
Viele Prozesse sind nicht entstanden, weil sie klug waren, sondern weil ein Programm etwas nicht konnte. Das Programm ist längst ersetzt. Der Ablauf ist geblieben – und niemand traut sich mehr daran.
Wissen, das nur in Köpfen existiert
Wie richtig kalkuliert wird, weiss die eine Person, die seit vierzehn Jahren dabei ist. Wenn sie in die Ferien geht, wartet der Kunde. Das ist kein Personalproblem, das ist ein Konstruktionsfehler.
Pilotprojekte, die nie im Alltag ankommen
Ein Werkzeug wurde getestet, für gut befunden und dann nie fertig gemacht. Es fehlte nicht an Einsicht. Es fehlte an jemandem, der die letzten zwanzig Prozent macht, während das Tagesgeschäft weiterläuft.
Fällt Ihnen zu dreien dieser Punkte sofort ein Beispiel aus dieser Woche ein, lohnt sich ein Gespräch.
Vorgehen
Vier Schritte. Keiner davon ist ein Workshop.
Sie können nach jedem Schritt aufhören. Das ist so gemeint und nicht als Verkaufsformel.
Dreissig Minuten am Telefon
Sie erzählen, was Sie beschäftigt. Ich sage Ihnen ehrlich, ob ich dazu etwas beitragen kann. Wenn nicht, sage ich auch das – das spart uns beiden einen Nachmittag.
Ein halber Tag bei Ihnen
Ich komme vorbei, schaue zu und frage viel. Nicht ins Sitzungszimmer, sondern dorthin, wo die Arbeit anfällt. Am Abend wissen Sie, ob wir zusammenpassen, und haben eine erste ehrliche Einschätzung.
Ein paar Tage mitarbeiten
Ich arbeite mit wie ein neuer Mitarbeiter: Anfragen, Offerten, Abrechnung, was eben ansteht. Dabei sehe ich, was wirklich Zeit frisst. Das ist regelmässig etwas anderes als das, was im Prozessdiagramm steht.
Umsetzen, messen, übergeben
Wir nehmen die zwei oder drei Stellen mit dem grössten Hebel und bauen sie fertig. Läuft es, messen wir es an dem, was vorher galt. Dann gehört es Ihnen – samt der Antwort auf die Frage, wer es künftig betreut.
Bestehen bei Ihnen bereits konkrete Vorstellungen oder Projektideen, überspringen wir die ersten Schritte. Dann bewerte ich, was auf dem Tisch liegt, und begleite die Umsetzung strategisch.
Branchen
Wo der Hebel am grössten ist
Drei Sorten von Betrieben, in denen sich der Aufwand fast immer rechnet.
Handwerk und Bau
Betriebe, die laufend Offerten, Pflichtenhefte und Ausschreibungen beantworten – und deren Kalkulationswissen in wenigen Köpfen steckt.
- Ausschreibungen und Pflichtenhefte lesen
- Kalkulation, Nachträge, Varianten
- Rapporte, Regie, Abrechnung
Dienstleistung
Betriebe, die ihre Zeit verkaufen und deshalb jede Stunde spüren, die in Verwaltung statt in Kundenarbeit fliesst.
- Anfragen aufnehmen und qualifizieren
- Angebote und Verträge erstellen
- Dokumentation, Nachweise, Berichte
Verwaltung und Administration
Teams, die bereits effizient arbeiten – und deren Abläufe trotzdem an den Nahtstellen zwischen Systemen hängen bleiben.
- Daten zwischen Systemen bewegen
- Wiederkehrende Prüfungen und Freigaben
- Auskünfte, die immer gleich lauten
Wie ein Ergebnis aussieht
Drei Beispiele, erfunden und trotzdem realistisch
Was ich in einem Betrieb sehe, bleibt dort – deshalb finden Sie hier keine Kundennamen. Diese drei Fälle sind konstruiert. Sie zeigen die Art von Ergebnis, um die es geht.
Schreinerei, 18 Mitarbeitende
Beispiel
Anfragen kommen als PDF, Mail oder Telefonnotiz. Der Chef kalkuliert am Abend, weil nur er die Preise im Kopf hat. Zwei von drei Offerten gehen zu spät raus.
Zwei Tage mitgearbeitet, sämtliche Anfragen einer Woche mitgeschrieben. Danach eine Vorlage gebaut, die aus der Anfrage die Positionen zieht und mit den eigenen Erfahrungswerten vorkalkuliert. Der Chef prüft und gibt frei.
Die erste Fassung einer Offerte entsteht in Minuten statt am Feierabend. Entschieden wird weiterhin im Betrieb – nur nicht mehr um elf Uhr nachts.
Erfundenes Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenfall. Zahlen sind Grössenordnungen, keine Zusagen.
Ingenieurbüro, 40 Mitarbeitende
Beispiel
Für jede Ausschreibung wird ein Pflichtenheft von achtzig Seiten gelesen und in eine Antwortstruktur übersetzt. Zwei erfahrene Leute sind damit je eine Woche beschäftigt.
Mitgelesen, mitgeschrieben, verstanden, worauf die beiden eigentlich achten. Daraus ein Werkzeug gebaut, das die Anforderungen aus dem Dokument zieht, den Textbestand des Büros zuordnet und offene Punkte markiert.
Aus einer Woche Vorarbeit wird ein Tag Prüfarbeit. Die fachliche Verantwortung bleibt, wo sie hingehört – die Fleissarbeit nicht.
Erfundenes Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenfall. Zahlen sind Grössenordnungen, keine Zusagen.
Treuhandbüro, 12 Mitarbeitende
Beispiel
Mandantenunterlagen kommen per Mail, Post und über ein Portal. Jemand sortiert, benennt um und legt ab. Rückfragen laufen über dieselbe Person, die auch die Abschlüsse macht.
Eine Woche im Team mitgearbeitet, jeden Handgriff mitgezählt. Danach den Eingang automatisiert: Unterlagen werden erkannt, zugeordnet, abgelegt, Fehlendes wird automatisch nachgefragt.
Die Sortierarbeit verschwindet fast vollständig. Die erfahrene Kraft macht wieder Abschlüsse statt Dateinamen.
Erfundenes Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenfall. Zahlen sind Grössenordnungen, keine Zusagen.
Person
Wer bei Ihnen im Betrieb steht

Ich bin kein Beratungshaus und schicke niemanden vorbei. Wenn Sie mich buchen, komme ich selbst – und arbeite mit.
Mein Hintergrund ist Technik und Umsetzung, nicht Präsentation. Ich baue die Dinge, die ich vorschlage, in der Regel selbst. Das begrenzt, wie viele Betriebe ich gleichzeitig begleiten kann, und macht die Zusammenarbeit dafür kurz und konkret.
Was ich nicht mache: Strategiepapiere, Reifegradmodelle, Roadmaps über drei Jahre. Wer das sucht, ist bei einer der grossen Beratungen besser aufgehoben.
- NameGioacchino Franzese
- EinsatzgebietDeutschschweiz, Romandie und Tessin – vor Ort
- SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
- VerfügbarkeitZwei bis drei Mandate gleichzeitig, mehr geht nicht
- Nicht im AngebotKonzepte ohne Umsetzung, Schulungen von der Stange
Insights
Was gerade läuft
An jedem Werktag eine Einordnung: Was in der Welt der künstlichen Intelligenz passiert ist – und was davon für einen Schweizer KMU-Betrieb tatsächlich zählt.
Das Potential, Prozesse in Bexio zu automatisieren
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Reden wir dreissig Minuten.
Sie beschreiben Ihre Lage, ich sage Ihnen, ob und wo ich einen Hebel sehe. Ohne Unterlagen, ohne Vorbereitung, ohne Folien.
Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Es endet entweder mit einem nächsten Schritt oder mit einer ehrlichen Absage.