Erst mitarbeiten. Dann automatisieren.
Ein Betrieb lässt sich nicht in zwei Interviews verstehen. Deshalb beginne ich nicht mit einer Analyse, sondern mit Arbeit – und schlage erst danach etwas vor.
Der Ablauf
Was in welcher Reihenfolge passiert
Dreissig Minuten am Telefon
Sie schildern Ihre Lage. Ich frage nach, wo die Zeit hingeht und wer welche Entscheidungen trifft. Am Ende sage ich Ihnen, ob ich einen Hebel sehe.
Dieses Gespräch kostet nichts, weil es auch für mich eine Auswahl ist: Ich nehme nicht jedes Mandat an.
Ein halber Tag bei Ihnen
Ich komme in den Betrieb, nicht ins Sitzungszimmer. Ich schaue den Leuten über die Schulter, die die Arbeit machen, und stelle die Fragen, die von aussen kommen müssen.
Am Ende des Tages bekommen Sie eine erste Einschätzung: was sich lohnt, was nicht, und was Sie ohne mich erledigen können.
Ein paar Tage mitarbeiten
Ich arbeite mit wie ein neuer Mitarbeiter. Ich beantworte Anfragen, rechne Offerten, bediene dieselben Programme wie Ihr Team und stosse an dieselben Wände.
Das ist der Teil, den sonst niemand macht – und der Grund, weshalb die Vorschläge danach zum Betrieb passen und nicht zu einer Branchenfolie.
Umsetzen, messen, übergeben
Wir wählen zwei oder drei Stellen mit dem grössten Hebel und bauen sie fertig – nicht als Versuch, sondern für den Alltag.
Gemessen wird an dem, was vorher galt: Zeit pro Offerte, Durchlaufzeit, Fehlerquote. Zum Schluss übergebe ich sauber, samt Antwort auf die Frage, wer das künftig betreut.
Nach jedem Schritt können Sie aufhören. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keinen Rahmenvertrag.
Wenn schon etwas vorliegt
Haben Sie bereits konkrete Vorstellungen, überspringen wir die halbe Liste.
Manche Betriebe rufen nicht mit einem Problem an, sondern mit einem Plan: eine Offerte von einem Anbieter, eine Projektidee aus dem Team, ein angefangenes Werkzeug, das nicht rund läuft.
Dann ist meine Aufgabe eine andere. Ich bewerte, was auf dem Tisch liegt, und begleite Sie strategisch – bis zur Entscheidung und darüber hinaus.
- Ob die Rechnung aufgeht und mit welchen Annahmen sie steht und fällt
- Ob der Anbieter hält, was er verspricht – und was im Vertrag fehlt
- Was Sie sich an Abhängigkeit und Betriebsaufwand einhandeln
- Welche Reihenfolge sinnvoll ist, wenn mehrere Ideen im Raum stehen
Grundsätze
Wonach ich entscheide
Messbar oder gar nicht
Jede Massnahme bekommt vorher eine Zahl, an der sie sich messen lassen muss. Lässt sich keine finden, ist es keine Massnahme, sondern eine Meinung.
Im Betrieb, nicht per Video
Was zwischen zwei Schreibtischen zugerufen wird, steht in keinem Prozessdiagramm. Genau dort liegen die interessanten Stellen.
Fertig statt fast fertig
Die letzten zwanzig Prozent entscheiden, ob etwas im Alltag benutzt wird. Ein Werkzeug, das jemand noch anpassen müsste, zählt für mich nicht als geliefert.
Kein neuer Silo
Ich baue nichts, das nur ich betreuen kann. Wenn ich weg bin, muss Ihr Team damit umgehen können – sonst haben wir Ihr Problem nur verschoben.
Kurze Mandate
Ich bin nicht darauf aus, mich einzunisten. Ein gutes Mandat endet, weil es fertig ist, nicht weil das Budget aufgebraucht ist.
Ehrliche Absagen
Wenn Ihr Anliegen mit einer besseren Vorlage oder einer Einstellung im bestehenden Programm gelöst ist, sage ich das. Auch dann, wenn es mich ein Mandat kostet.
Fragen
Was mir am häufigsten gestellt wird
Was kostet das?
Das Erstgespräch nichts. Alles danach wird nach Aufwand verrechnet, zu einem festen Tagessatz.
Die Zahl nenne ich im Gespräch, weil sie davon abhängt, was Sie brauchen: Ein halber Tag Einschätzung ist etwas anderes als eine Umsetzung über mehrere Wochen. Was ich Ihnen jetzt schon sagen kann: Es ist nicht die günstigste Variante am Markt, und der Aufwand rechnet sich üblicherweise innerhalb weniger Monate.
Warum soll ich Sie im Betrieb mitarbeiten lassen? Das kostet uns doch Zeit.
Ja, ein paar Stunden. Die Alternative kostet mehr: ein Projekt, das an der Realität vorbeigebaut wurde, weil niemand nachgefragt hat, warum ein Ablauf so ist, wie er ist.
Ich bin dabei kein Besucher, den man betreuen muss. Ich übernehme Arbeit, die ohnehin anfällt.
Wir haben keine sauberen Daten. Geht das trotzdem?
In den meisten Betrieben sind die Daten unordentlich, und in den meisten Fällen ist das kein Hindernis. Man muss nur wissen, welche Unordnung stört und welche nicht.
Gefährlich wird es erst, wenn jemand Ihnen zuerst ein zweijähriges Datenprojekt verkauft. Das braucht es fast nie.
Was passiert mit unseren Daten?
Was ich im Betrieb sehe, bleibt im Betrieb. Ich unterschreibe selbstverständlich eine Vertraulichkeitserklärung, und ich nenne auch später keine Kundennamen – deshalb finden Sie auf dieser Website keine Referenzliste.
Bei der Wahl der Werkzeuge klären wir vorab, wo Ihre Daten verarbeitet werden. Für viele Aufgaben braucht es keinen Anbieter ausserhalb der Schweiz oder der EU.
Ersetzen Sie damit Arbeitsplätze?
In den Betrieben, in denen ich arbeite, fehlen Leute, sie sind nicht zu viel. Was verschwindet, sind Tätigkeiten, die niemand gerne macht: abtippen, umbenennen, nachfragen, suchen.
Wenn Ihr Ziel Stellenabbau ist, bin ich der Falsche.
Wie schnell sehen wir etwas?
Die erste Einschätzung nach einem halben Tag. Etwas Laufendes, das im Alltag benutzt wird, üblicherweise nach zwei bis vier Wochen.
Wenn Ihnen jemand nach drei Tagen eine fertige Lösung verspricht, hat er entweder Ihr Problem nicht verstanden oder er verkauft Ihnen ein Abonnement.
Der erste Schritt ist ein Telefonat.
Dreissig Minuten, ohne Vorbereitung. Danach wissen Sie, ob sich der nächste Schritt lohnt.
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